Presseberichte

Vorbericht

First Friday am 2. September
„Andernach Mitte“ – Eine Stadt zeigt Gefühl

Die lange Einkaufsnacht Anfang September wird ganz im Zeichen von Regionalität und Zusammenhalt stehen. Andernach ist nicht nur eine Stadt, sondern ein Lebensgefühl: ein Gefühl von Gemeinschaft. Regionale Künstler, Handwerker und Andernacher Originale werden den First Friday gestalten und zeigen „Andernach Mitte – das sind wir“.

In jeder Einkaufsstraße der Innenstadt werden große Banner die Flaniermeilen überspannen. Darauf zu sehen ist ein neues Andernach-Mitte-Logo, welches die dazugehörende Homepage sowie Instagram und Facebook kennzeichnet. Logo und Bilder sind in Schwarz-Weiß gehalten. Schwarz-Weiß wird auch die „Leitfarbe“ bei Dekorationen, Drucksachen und   Schaufenstergestaltung sein. Damit beziehen die First Friday Beteiligten klare Position zu den groß angelegten Rabattaktionen, die von internationalen Online Shops seit einigen Jahren durchgeführt werden.

Gemeinschaftlich und mit Herzblut zeigen regionaler Einzelhandel, Gastronomie und Handwerkszunft bei der langen Einkaufsnacht, was sie zu bieten haben. Unter anderem stehen traditionelle Bäckerkunst, regionale Spezialitäten und liebevolle Handarbeiten im Mittelpunkt.  

Zur Freude der Feinschmecker und passend zum Beginn der Weinlese werden edle Tropfen angeboten. Bemerkenswert ist die limitierte Sonderedition eines lokalen Weines (Weissburgunder von Scheidgen) mit dem Slogan: LOCAL IS THE NEW BLACK ANDRNCH.
Der etwas verdrehte Name greift ebenfalls die Gegenposition zu den Black-Friday-Aktionen des Internets auf. Mit dem regionalen Rebensaft  stoßen die Andernacher Geschäftsleute dagegen mit ihren Kundinnen und Kunden beim Late Night Shopping gerne persönlich an.

Ebenso einen guten Grund zu feiern haben zwei Unternehmerinnen und möchten dieses mit den Besuchern des First Friday tun. So begeht das Studio Turan in der Hochstraße sein Einjähriges mit spannenden Aktivitäten. Die Galerie iXtime in der Obere Wallstraße richtet eine Birthday-Party mit Livemusik aus.

Wie gewohnt werden Highlights aus Musik, Kunst und Fotografie die lange Einkaufsnacht abrunden. In der Stadthausgalerie wird eine Ausstellung mit Andernacher Originalen gezeigt werden. Das beliebte Duo Weichspieler wird ab 18:30 Uhr im Stundentakt vier Mal am historischen Rathaus wieder das Publikum begeistern. Sängerisch und musikalisch anspruchsvoll. Und doch nicht immer ganz ernst gemeint.  Die Besucher des First Friday dürfen sich überraschen lassen. Eines werden sie in den Einkaufsstraßen am 2. September auf jeden Fall spüren – den Spirit von Andernach!

Dies sind nur einige Programmpunkte. Die Vielzahl der Akteure und Aktivitäten sind dem Veranstaltungsflyer vor Ort zu entnehmen.

Nachberichte

Besuch der Innenstadt war wieder ein Erlebnis

First Friday Shopping in „Andernach Mitte“

Das First Friday Late Night Shopping am vergangenen Freitag zeigte Gemeinsamkeit auf ganzer Linie. Bei schönem Spätsommer-Wetter genoss das Publikum aus Nah und Fern ein perfektes WIR-Gefühl in Andernachs Mitte. Einzelhandel, Gastronomie und Künstler aus der Region zeigten mit vielfältigen Aktionen erneut, was Andernach an Lebensqualität zu bieten hat.

Der neue Markenauftritt „Andernach Mitte“ begleitete den First Friday am 2. September.
Auf großen Straßenbannern und einem Faltplan zeigte sich das in Schwarz-Weiß gehaltene neue Logo, mit dem sich ein Zusammenschluss aus vielen Einzelhändlern und Gastronomen den Besuchern und Einwohnern der Stadt Andernach präsentiert. Unter dem Motto „LOCAL IS THE NEW BLACK ANDRNCH“ setzen die Andernacher ein Zeichen für den Einkauf vor Ort. Außerdem fand der Auftakt von, „Heimat shoppen“ eine Aktion der IHK, in Andernach statt. So wurden denn bei der langen Einkaufsnacht alle Aktionen und viele Neuprodukte von diesem Motto begleitet. Highlight war sicher die limitierte Edition des Weißburgunders vom Weingut Scheidgen. Mit weiteren innovativen wie traditionellen Spezialitäten kamen Genußbummler auf ihre Kosten. Sterneköchin Sarah Henke demonstrierte ihre Kochkunst auf höchstem Niveau und kochte in der Passage einfallsreiche Aroma-Gerichte. Hoch im Kurs stand der Bienenstich, das legendäre Kuchenstückchen, das die Tradition der Andernacher Bäckerjungen begründet hat.
Nicht nur kulinarisch, sondern auch musikalisch war für jeden Geschmack etwas dabei. Denn in den Flaniermeilen spielten überall verschiedene Musiker auf. Eine besondere Verbundenheit zu ihren Auftrittsorten am Historisches Rathaus brachte das beliebte Duo Weichspieler zum Ausdruck. Mit den angrenzenden Händlern hatten Sängerin Manuela Reinhold und Gitarrist Enno Nilson einige Musiktitel im Vorfeld besprochen und brachten somit ihre ganz individuellen Interpretationen zum Besten. Das Publikum war begeistert. Bei der langen Shopping-Nacht konnten zwei Geschäfte – Studio Turan auf der Hochstraße und iXtime in der Obere Wallstraße – ihr einjähriges Jubiläum feiern. In der Hochstraße haben sich ebenfalls UnternehmerInnen eine neue wirtschaftliche Basis geschaffen. Dieser Spirit setzt sich in Andernach fort. So haben sich beim First Friday zwei neue Geschäftsleute vorgestellt, die im September und Oktober 2022 ihre Filialen in Andernach eröffnen werden. Man darf gespannt sein.

Es ist ein weiteres tolles Zeichen für den lokalen Einkauf. In Zeiten billiger Fernreisen, gesichtsloser Online-Shops und austauschbarer Innenstädte ist es das WIR-Gefühl, das den Unterschied macht – und das fällt nicht vom Himmel. Es bedeutet Anstrengung und Erfüllung gleichermaßen. Beides gehört zu einer guten Gemeinschaft. Begeisternd, bunt, rund und manchmal kantig geht es dabei zu. Das ist Andernach Mitte!

Tausende Besucher genossen orientalisches Flair

First Friday machte Andernach zur Oase des Einkaufsglücks

Zur langen Einkaufsnacht am vergangenen Freitag verwandelten die Unternehmer*Innen des Einzelhandels und der Gastronomie die Innenstadt in einen quirligen Orientbasar. Bunte Dekorationen und vielfältige Aktionen nahmen die Besucher der Andernacher City mit auf eine märchenhafte Reise in das Morgenland.

Die Atmosphäre von Leichtigkeit mit Sonne, blauem Himmel und einer Prise Exotik. Wo ließe sich dies besser spüren und erleben als im Orient? Und alle machen mit. Die Geschäftsleute empfingen ihre Kundschaft in detailgetreuer orientalischer Bekleidung. So trugen zum Beispiel die Damen oft eine sommerlich leichte Tunika und bedeckten ihr Antlitz mit einem zarten Gesichtsschleier. Selbst Herren sah man eingehüllt in bodenlange Kaftane, dem typischen Kleidungsstück der arabischen Männerwelt.

Vor den meisten Geschäfte luden bunte Polsterbänke, orientalische Sitzkisssen und Teppiche mit verspielten Mustern und raffinierten Verzierungen zum Verweilen ein. Hier traf man sich auf der Shoppingtour durch den Orient zum kurzen Plausch mit Nachbarn oder zufälligen Bekanntschaften. Oder man träumte sich bei einer kurzen Teepause in die Medina von Marrakesch.

In mehreren Beduinenzelten konnte man sich von der Hennakunst überzeugen und wunderschöne Motive auf Hände und Arme malen lassen. Henna ist eine künstlerische Körperbemalung auf Zeit, die bereits im Alten Ägypten ihren Ursprung hatte.

Kosmetisch erhielten vor allem Besucherinnen weitere Tipps für den orientalischen Augenblick und bunten, selbst gemachten Haarschmuck in der Hochstraße.

Die Kulinarik des Orients boten zahlreiche Getränke- und Snackstände. Mit Ayran, Börek, Falafel und vielen anderen Köstlichkeiten ließ sich der Hunger stillen, der zwischenzeitlich durch den Duft exotischer Gewürze entstanden war.

In den Abendstunden zogen zusätzlich musikalische Klänge und Beifallsstürme durch die Flaniermeilen. Vor dem historischen Rathaus und am Marktplatz traten jeweils dreimal im halbstündigen Wechsel die Musiker und Tänzerinnen der Künstlertruppe um Diallo Shahrazad auf. In wechselnden Kostümen zeigten sieben Tänzerinnen farbenfrohe Folklore, Bauchtanz und faszinierende klassische Tänze aus dem Morgenland. Die romantischen bis rasanten Vorführungen begeisterten das Publikum.

Bis in die Nacht hinein währte der Zauber des Orients. Nach dieser Reise in die Ferne für alle Sinne steht beim nächsten First Friday Anfang September die Regionalität im Mittelpunkt. Dann dreht sich alles in Andernach auch um Andernach! Man darf gespannt sein.

Andernacher präsentierten kulturelle Vielfalt

Grüße vom „Weltstadt“-Shopping

Mit leichtem Augenzwinkern hatten die Organisatoren des First Friday die Stadt Andernach zu einer „Weltstadt“ erklärt. Tatsächlich zeigten die EinzelhändlerInnen und Gastronomen bei der langen Einkaufsnacht am Pfingstwochenende bei sommerlichen Temperaturen eine bunte, multikulturelle Vielfalt rund um den Globus.

Die Andernacher sind schon ein bunt gemischtes Völkchen. Man kennt sich, hilft sich, teilt Lebensweisen und Meinungen. Ethnische Vielfalt ist hier am Mittelrhein Alltag. Am vergangenen Freitag waren Einheimische und Gäste eingeladen, den kulturellen Reichtum der Stadt kennenzulernen. Bei sommerlichen Temperaturen und bester Feiertagslaune konnten die Besucher grenzenlos in den Erlebniswelten europäischer Nachbarländer und ferner Kontinente shoppen.

Farbige Stofffahnen schmückten die Einkaufsstraßen der Innenstadt. Landestypische Musik und Rhythmen schallten durch die Häuserzeilen. Italienische Musik auf der Hochstraße, typische Hits von Amerika klangen Auf’m Hügelchen – mit Popcorn und angesagten Cocktails konnte man sich hier auf das Reiseland Amerika einstimmen.

Viele Shoppingfans und Weltenbummler genossen das Weltstadtflair. Über die Schaufensterdekorationen und durch die Geschäfte konnten sich die Besucher in der City rund um den Globus bewegen. Vom mexikanischen Fiesta-Feeling über die fernöstliche Urlaubsinsel Bali bis in die mediterranen Ferienparadiese reichte das Angebot. Überwiegend wurden europäische Länder vorgestellt. Die Antipasti-Bar, Nudelmanufaktur, Poffertjes-Stände und Cocktail-Theken waren beliebte Treffpunkte.

Die kulinarischen Pausen boten den Besuchern gleichzeitig Gelegenheit, Grüße aus der „Weltstadt“ Andernach zu verschicken. Der First Friday Programmflyer war mit einer abtrennbaren Postkarte kombiniert. Viele Besucher ließen so spontan Freunde und Verwandte an ihrem First Friday Shopping-Erlebnis teilhaben.

In Zeiten der digitalen Kommunikation hat der Postkartengruß aus dem Urlaub immer noch einen ganz persönlichen Touch. Ob man die Karte aus der Hochstraße in Italien oder der Bahnhofstraße in der Schweiz schrieb, wird auf die Laufzeit der Postkarte keinen Einfluss gehabt haben. Ein traumhaft schönes Shopping-Erlebnis in der „Weltstadt“ Andernach war es in jedem Fall.

Einzelhandel zeigt sich zufrieden

Frühlingsgefühle trotzten dem Wintereinbruch

Beim „Fashion Friday“ am vergangenen Freitag hat es mit dem Wetter angesichts von Schneefall und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nicht wirklich geklappt. Aber trotz Winterwetter und deutlich weniger Kunden in der Stadt gab es viele zufriedene Gesichter.

Am vergangenen Freitag schien die Uhr nicht vorgestellt zu sein – wie eine Woche zuvor von Winter- auf Sommerzeit – sondern zurück. Schneeflocken und Temperaturen knapp über Null wehten durch die Andernacher Innenstadt. Die Besucherzahl dämpfte diese Winterrückkehr natürlich. Aber nicht so die Stimmung!

Geschäftsleute und Organisatoren hatten sich kurzfristig auf die Wetterprognose eingestellt und verlagerten die First Friday Aktivitäten in die Innenräume. In der Stadthausgalerie flanierten Models im Halbstundentakt über den Catwalk und präsentierten sommerliche Outfits. Aus künstlich erzeugten Nebelschwaden traten sie heraus auf den farbig beleuchteten und von Luftballons gesäumten Laufsteg. Begleitet von Fashion-Musik und dem Applaus der Besucher schienen die Glamour Girls die Kälte nicht zu spüren und parierten die Temperaturen lächelnd. Die Begeisterung der Besucher brauste weiter auf, als ein Männermannequin die Lady’s ergänzte.

Das Mode- und Stimmungsbarometer stand bei der langen Einkaufsnacht nicht nur in der Stadthausgalerie auf „Hoch“. Vom Hügelchen über die Bahnhofstraße, Hochstraße und Kramgasse präsentierten sich alle EinzelhändlerInnen im Fashion-Fieber. Sie hatten ihre neuesten Frühlingstrends und damit ihre Kundschaft in ihre Geschäfte hineingeholt. Zwei Cocktailbars zeigten sich hierbei wieder einmal als Besuchermagneten. Und die Neueröffnung des „Herrenzimmer“ am Marktplatz war den ganzen Tag über brechend voll. Die neue Ladenfläche wurde geschmackvoll eingerichtet, eine Bar und liebevolle Details luden die erwartungsvollen Gäste zum Verweilen ein.  

Kurzerhand wurde das alte Ladenlokal vom Herrenzimmer als ein Pop-up Store für das Fashion-Label Muhire, einer Künstlerin aus Brüssel, für das Wochenende zur Verfügung gestellt und gleichzeitig in den „Fashion Friday“ mit integriert.  Ein Konzept, welches durchaus in Zukunft wünschenswert ist.

Der „Fashion Friday“ zeigte: Egal wie das Wetter mitspielt, Fashion ist bunt und fröhlich!

Andernacher im Bubbles-Fieber

Bunte Farben in der langen Einkaufsnacht

Herrlicher Sonnenschein und farbenprächtige Dekorationen bildeten den perfekten Rahmen für das First Friday Shopping unter dem Motto „Molekülrausch“ am vergangenen Freitag. Die Innenstadt war gut besucht, denn offenbar waren die Andernacher ganz auf Frühling eingestellt und genossen sichtlich das Shoppingerlebnis im bunten Bubble-Rausch.

Riesige, runde Ballons in den Farben des First Friday, Grün und Himbeerrot, ließen die Fußgängerzone leuchten. Seifenblasenmaschinen bliesen luft- und rauchgefüllte Schaumbubbles durch die Straßen. Viele Passaten zückten spontan ihr Handy, um die Ballons und Nebelwolken per Foto einzufangen.  

Apropos Fotos, am frühen Freitagabend wurde die Gewinnerin des First Friday vom Vormonat geehrt. Unter dem Motto „Alpines Andernach“ wurde Anfang Februar das originellste alpine Mode-Outfit gesucht. Die Gewinnerin freute sich über einen Restaurantgutschein im Wert von 100 Euro, der von der Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Andernach, Mehtap Turan übergeben wurde. „Ich besuche, wenn möglich, jede lange Shoppingnacht,“ sagte Kerstin Kneip. „Dabei komme ich nicht immer mit vollen Taschen heim, aber tolle Ideen entdecke ich bei jedem Besuch,“ ergänzt sie lächelnd.

Die unbeschwerte Frühlingsatmosphäre des First Friday wurde musikalisch unterstützt von Fancy Franzi & the Dudes. Sängerin Franzi und ihre drei Begleiter Jan, Marius und Mike sind Straßenmusiker aus Koblenz, die sich vor gut fünf Jahren zusammenschlossen. Sie haben diesen Weg gewählt und sind dadurch mit Songs der Beatles, Beach Boys und anderen Covertiteln unmittelbar am Puls ihrer Hörer.

Das schöne Wetter gab auch der Außengastronomie wieder Rückenwind. Erste Eisverkäufer boten bereits ihre coolen Spezialitäten an. An den First Friday Cocktail Bars wurden fruchtigbunte Bowlen und Longdrinks ausgeschenkt. Hungrige Besucher kamen neben den Imbissklassikern Pommes & Co. mit süßen runden Poffertjes auf ihre Kosten.

Bewährtes Highlight für die Kids war auch an diesem Abend das Kinderschinken. Ein paar Minuten stillhalten wurde belohnt und in wenigen Minuten verwandelten sich die jungen Besucher in schöne Schmetterlinge, Prinzessinnen oder wilde Raubkatzen.

Blauer Himmel und Sonnenschein. Das Leben kann so schön sein, wenn nicht in anderen Teilen des Erdballs große Schatten geworfen würden. Aber die Andernacher Gemeinschaft drängte den Kriegsschauplatz Ukraine nicht ins Abseits. Die Organisatoren hatten Buttons mit Blau-gelben Herzen – den Nationalfarben der Ukraine – erstellt. Diese wurden in den Geschäften gegen einen frei wählbaren Spendenbeitrag ausgegeben. Schon nach kurzer Zeit trugen viele First Friday Besucher den Button an ihren Revers. Der Spendenerlös wird für die Katastrophenhilfe eingesetzt.

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass Einzelhandel, Gastronomie und Verwaltung zusammenstehen, wenn es darauf ankommt.

Der First Friday zeigte seine schönsten Bergseiten

Alpiner Lifestyle hoch im Kurs

 

Der First Friday am vergangenen Freitag zeigte eindrucksvoll, dass Bergfreunde, Alpinsportler und Anhänger modernen Landhausstils in Andernach zahlreich vertreten sind. Mit großer Begeisterung wurden die Angebote der langen Einkaufsnacht „Alpines Andernach“ angenommen.

Einzelhandel und Gastronomie hatten sich wieder viele kreative Ideen einfallen lassen. Test-Einkäuferin inklusive. Die Influencerin Caren Thoma mischte sich gleich zu Anfang unter die Kundschaft an der Shoppingfront. Ihre originellsten Entdeckungen und besten Einkaufstipps hatte die modebewußte Bloggerin aus Kreis Koblenz auf ihrem Instagram Account „carrys_style_closet“ eingestellt. Bereits 2016 ging die Influencerin mit ihrer Geschäftsidee „Personal Shopping“ an den Start. Ihr Service sollte Kunden erreichen, die entweder Hilfe bei der Organisation ihrer Kleidung oder der Entwicklung ihres Styles benötigen. Somit ist Caren Thoma genau der richtige Mode-Scout für den First Friday gewesen.

Ein Blick auf Instagram und Facebook lohnt sich in jedem Fall – auch nach der langen Einkaufsnacht. Denn hier werden in diesen Tagen Woche die besten Teilnehmer des First Friday Fotowettbewerbs veröffentlicht. Vor der alpinen Fotowand in der Stadthausgalerie posierten zahlreiche Besucher mit ihren ganz persönlichen Alpen-Outfits. Aus allen auf Instagram und Facebook eingegangenen Fotos hat die Aktionsgemeinschaft Andernach das originellste Outfit ausgesucht. Die Gewinner erhalten jeweils einen Restaurantgutschein im Wert von 100 Euro und werden auf @firstfridayandernach bekannt gegeben.

Die Andernacher Innenstadt war für das perfekte alpine Einkaufserlebnis wie gewohnt liebevoll dekoriert worden. Straßenbanner mit weithin sichtbaren Bergspitzen, eine mobile Schneekanone und gemütliche Hüttenarrangements vor den Geschäften zauberten eine winterliche Alpenatmosphäre in die City. In diesem Umfeld fühlten sich die Mitglieder des Andernacher Skiclub besonders wohl. Sie bewarben ihre Vereinsaktivitäten und Skiausflüge.

Dabei kam eine besonders süße Anekdote zum Vorschein. In Andernach sind nicht nur Hobbyskifahrer ansässig. Andernach ist auch die Wahlheimat einer erfolgreichen Biathlon-Sportlerin des ehemaligen DDR-Kaders. 1977 hat sie die DDR-Meisterschaft gewonnen. Heute ist Britta Riedel-Pflüger seit vielen Jahren den Andernachern gut bekannt und Inhaberin von Britta Moden in der Kramgasse.  Zum First Friday Alpines Andernach kamen ihre Original Skier noch einmal zum Einsatz, als eindrucksvolle Dekoration in ihrem Geschäftsschaufenster. Da dürfen wir schon jetzt gespannt sein, welche spannenden Dekorationen bei der nächsten langen Einkaufsnacht im März die Andernacher Besucher erwarten. „Molekülrausch“ lautet das Motto am 4. März.

Gute Stimmung auf Händler- und Kundenseite

Red Friday zeigte sich optimistisch

 

Die Auftaktveranstaltung 2022 wurde im Vorfeld ganz bewusst mit dem aufmerksamkeits-starken Slogan „Der Einzelhandel sieht Rot!“ angekündigt. Schließlich machen Corona und Internet es dem Einzelhandel schon seit langer Zeit schwer. Die Andernacher Geschäftsleute kontern dagegen immer wieder mit frischen, tollen Ideen, die von den Kunden gut angenommen werden. So zeigte der First Friday optimistisch in die Zukunft.

Wer am vergangenen Freitagmorgen durch die Andernacher Innenstadt eilte, konnte sich die Verwandlung noch gar nicht vorstellen. Nur wenige Stunden später dominierte die Farbe Rot die Flaniermeilen der City. Rote Teppiche vor den Geschäften, mit roter Lackfolie dekorierte Eingangsbüdchen, rote Lampen in den Schaufenstern und modische Produktpräsentationen in allen Rotschattierungen verzauberten die Straßen. Große rote Strahler beleuchteten markante Eckpunkte der Stadt. Die rote Illumination harmonierte perfekt mit der noch vorhandenen Weihnachtsbeleuchtung und kam bei Einbruch der Dunkelheit eindrucksvoll zur Geltung.

Die kauffreudigen Besucher des First Friday kamen natürlich in erster Linie, um das eine oder andere Shopping-Schnäppchen zu erwischen. Denn, sind die Festtage vorbei, so locken traditionell günstige Rabattangebote zum Kauf. Einige Andernacher Geschäftsleute zeigten ihre Winterkollektion ab 18 Uhr in Form von kleinen Schaufenster-Modenschauen. Sie selbst und ihre VerkäuferInnen präsentierten modische Outfits hinter der Glasscheibe.

Inspiriert von solch persönlicher Darbietung und ansprechenden Dekorationen konnten die Shoppingfans überall selbst ihr Lieblingsoutfit anprobieren. Ohne Warteschlangen an den Garderoben wie vor den Weihnachtstagen konnten sich die Kunden zudem über individuelle Beratungsgespräche freuen. Die Kunden wissen dies zu schätzen. So verzeichnete der Einzelhandel am Red Friday einen guten Abverkauf und zeigte sich insgesamt zufrieden.

Verbundenheit brachten die Geschäftsleute mit roten Armbändchen zum Ausdruck. Jeder Kunde erhielt mit seinem Einkauf ein solches Freundschaftsband. Diese Geste der Dankbarkeit wird der Kundschaft nicht nur bis zum nächsten First Friday in guter Erinnerung bleiben. Bei der langen Einkaufsnacht Anfang Februar steht übrigens noch einmal der Wintergenuss im Vordergrund. Alpines Andernach lautet dann das Motto.

Pressekontakt

Aktionsgemeinschaft Andernach Attraktiv e.V.
Konrad-Adenauer-Allee 40 (im Geysir-Infozentrum)
56626 Andernach
info@aktionsgemeinschaft-andernach.de